frohe Weihnachten – kleines Video ;-)
kleine Cachetour nach Österreich/Schweiz/Liechtenstein und Italien
da dobine diese Woche Urlaub hat haben wir beschlossen “irgendwohin” zu fahren. Nach einigen Überlegungen haben wir uns dann überlegt dass wir mal in die südliche Richtung fahren und ziemlich schnell war klar dass es Richtung Österreich, Schweiz und Liechtenstein geht.
Nach einigen kleinen Vorplanungen bezüglich der Streckenführung und nachdem auch die 2cachefinder Urlaub bekommen konnten sind wir dann also am 21.12. gemeinsam los.
Erst gab es morgens um 6 in St. Ingbert im McDonalds ein GC-Event zur längsten Nacht des Jahres und dann ging es los Richtung München.
Unterwegs wurden dann nicht nur die obligatorischen Rastplatz-Caches und Autobahn-Abfahrt-TB-Hotels sondern auch der eine oder andere T5er geloggt auf dem Weg zum Hotel.
Das Wetter hat uns zwar nicht so mitgespielt wie gewünscht und es war recht nass und unfreundlich, aber da wir ja keine Sissi-Cacher sind, sind wir trotzdem die Bäume hoch.
Abends gab es dann nach ner kleinen Shopping-Tour durch München noch das Münchcner Gegen-Event zu dem im McDonalds morgens und wir haben danach den Abend in der Hotel-Lounge ausklingen lassen.
Am 22. morgens nach nem Frühstück wurde das Cachemobil wieder vollgepackt und der 2. Teil der Tour begann. So ging es dann erst mal nach Österreich um dort 3 T5er zu machen. Der 3. davon war unser Highlight des Tages, da ging es direkt unter einer Brücke am Fluss nach oben, sehr schöne Sache. Hat uns jede Menge Spaß gemacht und war quasi der trockenste Cache des Tages da es unter der Brücke weder regnete noch schneite.
Anschließend ging es weiter Richtung Liechtenstein mit einem kleinen Abstecher nach St. Gallen in der Schweiz für einen weiteren T5er.
In Liechtenstein selbst dann fix das Foto für den Earth-Cache geschossen und einen Tradi geloggt bevor es dann bei Anbruch der Dunkelheit auf die weitere Fahrt Richtung Italien ging. Hier ging es dann über den Reschenpass durch die verschneiten Alpen wo ich dann mal den Allradantrieb des neuen Cachemobils testen konnte und uns zum Ziel unserer Reise brachte: dem Turm am Reschensee.
Hier haben wir dann umgedreht und sind zurück nach Österreich wo es nach einer absolut grandiosen Pizza direkt an der Grenze Österreich/Italien wieder über den Reschenpass und den Fernpass zurück nach Deutschland und mit weiteren Rastplatzcaches den Rest der Strecke nach Hause ins Saarland.
Hier mal noch ein paar Fotos von unserer Tour der letzten 2 Tage:
das neue Cachemobil
seit kurzem gibt es ja ein neues Cachemobil im Hause Team dob & dobine, bzw. sogar 2 wenn man das von dobine mit einberechnet.
Also stell ich mal eben beide vor mit jeweils einem kurzen Erfahrungsbericht.
Fangen wir mit “dem Kleinen” an: das neue Cachemobil von dobine.
Bisher hatte sie ja einen Ford Fiesta JBS, also der typische Kleinwagen mit 50PS. Mittlerweile nicht mehr ganz taufrisch und bereits mehrfach mit dem großen gelben Auto Huckepack gefahren.
Also war es langsam Zeit für was Neueres und so begann die Suche. Ziemlich schnell war klar, dass wir nach einen Volkswagen Cross-Polo Ausschau halten, dass es dann das aktuelle Modell des Polo 6R in der Cross-Version endet war eher Zufall, denn kurioserweise war der Cross-Polo 6R mit EZ 01/2011 und gerade mal 9.000km billiger als ein 2009er mit 20.000km. Es gibt halt einfach Sachen, die muss man nicht verstehen. Also wurde es ein 84PS Benziner in dem Hot Magma Orange, ein ehemaliges Leihfahrzeug eines Volkswagen-Zentrums.
Hier mal ein Bildchen von dem Kleinen:
Was den Kleinen angeht sind wir sehr zufrieden mit ihm. Fährt sich richtig gut der Wagen. So sind wir damit schon nach Berlin gefahren und es war ne richtig angenehme Reise im Gegensatz zum alten Fiesta oder meinem bisherigen Auto, dem alten BMW e30.
Aber nun zu meinem neuen Spielzeug. Ich habe ja bereits seit Monaten nach einem VW Tiguan gesucht mit ansprechender Ausstattung und vor allem auch erträglichem Preis. Neuwagen ist ja direkt ausgeschieden weil A: zu teuer und B: viel zu lange Lieferzeit. Das “Problem” war meist, dass zwar bei mobile.de & Co. jede Menge interessante Anzeigen drin waren, aber zu 99% hieß es dann vom Händler “ja, den Wagen kriegen wir irgendwann im Dezember rein, dann ist erst Abgabetermin des Werksangehörigen” und so gestaltete sich die Suche etwas blöd.
Aber nach hartnäckiger Suche konnte ich dann doch ein sehr interessantes Modell finden welches auch “nur” knappe 2 Wochen Vorlaufzeit hatte bis zum Abgabetermin. Also zugeschlagen und Kaufvertrag unterschrieben.
So kam es dann, dass ich nun einen Volkswagen Tiguan R-Line vor der Tür stehen habe. OK, richtig “geländetauglich” ist der Wagen mit den 19″ Sommeralus nicht wirklich. Die 18″ Winteralus auch nicht zu 100%, aber auf jeden Fall schon mal viel mehr als der tiefergelegte BMW e30 wo ich mir schon an manchen Bordsteinkanten die Spoilerlippe abgefahren habe. Der absolute Knüller jetzt im Winter bei dem Wagen ist ja die Standheizung mit Fernbedienung, das ist ja mal ne nette Spielerei.
Momentan ärger ich mich noch ein wenig über Volkswagen und den Service was die Software von dem Navigationssystem RNS510 angeht. Irgendwie haben die eine Updatepolitik, die unter aller Sau ist. Da gibt es bereits im Netz massenhaft neuere Firmware-Versionen, aber von VW selbst ist keine neuere freigegeben. Da ich ja keine Lust habe die Werksgarantie auf das Navi aufzugeben wenn ich das Ding selber flashe stinkt mir das derzeit gewaltig, immerhin könnte ich mit einer neueren Firmwareversion eigene POI-Datenbanken importieren wo ich dann auch Geocaches einpflegen kann. Das wär naürlich eine richtig nette Spielerei wenn ich die Wegpunkte nicht nur im Handy oder im GPSr drin hätte sondern auch direkt im Navi anfahren könnte, aber irgendwie mag VW da nicht so recht. Naja, da muss ich wohl mal Daumen drücken, dass VW in absehbarer Zeit eine neuere Firmware offiziell freigibt. Immerhin gibt es schon 4xxxer Firmwarestände und ich fahre mit der 2720 durch die Gegend…..
Aber nun genug aufgeregt über das Navi, hier mal noch ein paar Fotos vom neuen Cachemobil mit Sommeralus und mit den Winteralus:
Achso, die BigShot für die T5-Touren passt leider nicht quer in den Kofferraum. Schade. Aber es gibt ja auch noch eine kurze Version der Stangen, evtl. leg ich mir die noch zu, das dürfte eh ausreichen von der Höhe und der Spannstrecke zum schießen damit. Mal überlegen
T5-Hardware lasern
hmm, irgendwie ist mal wieder Zeit für ein kleines Update hier……der Urlaub ist ja schon fast verjährt mittlerweile und schon lang nix mehr geschrieben….
Tja, aber was gibts Neues?
Vor kurzem bin ich auf die Seite von Andy aufmerksam geworden und da hat er auch über die verschiedenen Beschriftungs- und Markierungsmöglichkeiten bei der T5-Ausrüstung was geschrieben. Wenn man mal öfter in ner Gruppe zu T5ern geht kennt wohl jeder das “Problem” beim späteren zusammen packen mit dem Material. Wem gehört jetzt was?
Andy hatte da die Variante der Lasergravur vorgestellt und die hat es mir natürlich gleich angetan ![]()
Ist zwar nicht die günstigste Variante im Vergleich mit Klebeband, aber auf jeden Fall die eleganteste und wohl auch haltbarste.
Tja, da traf es sich natürlich gut, dass ich eh einen Termin bei der Kletter-Spezial-Einheit vor Ort hatte und so habe ich doch kurzerhand meine angesammelten Karabiner, Auf- und Abstiegsgeräte etc. abgegeben zur Gravur.
Was soll ich sagen? Ich bin restlos begeistert
Sieht wirklich hammergeil aus, aber seht selbst:
Mir kommen jetzt immer wieder neue Ideen was man noch so alles lasern könnte….die BigShot, das Rückcover vom Smartphone,…ich glaub ich brauch auch so n Laser *harhar*
Naja, das war mal ein kleines Update von hier….sitze gerade im Zug und bin auf dem Weg mein neues Cachemobil abzuholen….von dem gibt es dann die Tage noch n bissl mehr
Kleiner Tipp: ein Kunstwort aus Tiger und Leguan wurde zur Typenbezeichnung für das Fahrzeug gewählt.
zurück vom Berlin-Urlaub
vom 9. bis 14. Oktober sind wir nach Berlin gefahren um da ein bissl Urlaub zu machen.
Neben dem üblichen Sight-Seeing standen natürlich auch einige Caches auf dem Programm, sowohl normale Touri-Tradis als auch T5er und ein besonderer Lost Place.
Aber der Reihe nach:
Im Gegensatz zu unserem Berlin-Kurztrip vom Juli (inkl. 24Std.-BRD-Challenge) sind wir dieses Mal auf dem direkten Weg vom wunderschönen Saarland in das ebenfalls wunderschöne Berlin gefahren, mit dobines neuem Cachemobil ![]()
Auf dem Weg gab es dann den einen oder anderen Tradi an Parkplätzen und Rastplätzen, das übliche halt.
Da das Motel One von unserem Juli-Aufenthalt leider ausgebucht war mussten wir umdisponieren, also haben wir uns diesmal das ParkInn direkt am Alexanderplatz gegönnt, schön zentral und ne schöne Aussicht vom Zimmer aus (waren im 32. Stock).
Leider waren die ersten beiden Tage dann doch recht verregnet, sodass eher Mistwetter-Frust-Shopping angesagt war als groß was zu cachen, aber nach dem Shopping im Outlet bei Wustermark stand dann doch noch ein gerade mal 1,4km entfernter T5er auf dem Programm. Sah auf der Karte vom Smartphone gut aus, offizieller Weg dran vorbei, Navi kannte den auch, also auf gehts. Mein lieber Scholli…..das war weder Straße noch Weg noch Pfad, das war die reinste Mondkraterlandschaft was die da als Weg bezeichnen. Wir haben Blut und Wasser geschwitzt bis wir durch waren…..aber wenigstens hat das mit dem Baum dann geklappt, wobei ich feststellen musste, dass ein Petzl Grigri2 von patschnassem Statikseil gar nicht begeistert ist….hat tierisch gehakt und geklemmt. Aber es ging noch.
Also die 60m Seil mit aufs Hotelzimmer genommen und auf dem Teppich ausgebreitet zum trocken
Die folgenden Tage waren da wesentlich angenehmer, richtiger schöner Spätsommer vom Wetter her, so konnten dann noch ein paar Challange-Caches absolviert werden (7-Typen, 20 Badges, 81er Matrix und 100 Tage) und ein paar weitere interessante Caches.
Das absolute Highlight unserer Tour war aber der große Lost Place Cache “Stadt im Wald“. Dies ist die Garnison Vogelsang der GSSD (Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland) und doch schon ziemlich groß.
Einfach ein unglaublich riesiges Gelände und sowohl unter den Geocachern als auch unter den Urban Explorern sehr beliebt. Hier haben wir dann quasi fast den ganzen Tag damit verbracht den schwierigen LP-Multi in ner größeren Gruppe mit einheimischen Cachern zu lösen und viele Fotos zu machen. Einfach ein grandioser Lost Place der sich seine über 400 Fav-Points auf jeden Fall verdient hat.
Und bevor es dann am Freitag Richtung Saarland zurück ging sind wir erst noch nach Zittau gefahren um im Dreiländereck Deutschland/Polen/Tschechien noch auf die Schnelle 2 Tradis zu suchen damit wir auf unserer Europa-Karte noch 2 Lücken schließen konnten.
War eine sehr interessante Woche, viele schöne Caches, aber immer noch bei weitem nicht alles von Berlin entdeckt und gesehen was wir wollten, da müssen wir wohl nochmal hin demnächst
Dann hier mal noch ein paar Bilder von der Woche:
hier in dem Loch hing früher ein DDR-Logo, jetzt nur noch ne Filmdose. 10m neben der Autobahn
das Dreiländereck bei Zittau mit Beschriftung
das (nicht wasserdichte) Dach des SonyCenters wechselt auch die Farben zwischendurch….
Aber nun zum Lost Place “Stadt im Wald”:
fertig gepackt….aufm Dachboden
auf dem Weg zum Bonus-Cache im Bunker. Die Russen hatten sogar PVC Fußboden im Bunker ausgelegt….dekadent
zurück vom Kletterkurs
so, seit gestern Abend bin ich wieder zurück vom Kletterkurs im Taunus.
Nachdem ich ja bereits einige T5-Geocaches gemacht habe wollte ich mir mal anschauen wie man bei der Baumkletterei das Ganze “richtig” macht und habe über die Münchener Baumkletterschule einen SKT-A Kurs (Baumkletterkurs für Baumpfleger) gebucht.
So war ich dann also von Montag bis Freitag in Kronberg im Taunus auf dem SKT-A Kurs und hab so einiges dazu gelernt. Mein erster Gedanke dass das nicht so heftig werden kann, schließlich bin ich ja schon einige Bäume mit Geocaches hoch geklettert, hat sich schnell erledigt. Das ist doch ein riesengroßer Unterschied zwischen dem was wir Geocacher da so treiben und dem was die Profis machen.
Der Aufstieg am Fixseil war ja als Geocacher kein Problem und an sich nix neues, abgesehen davon das unhandliche große Petzl ID dafür zu nutzen statt dem niedlichen kleinen Grigri2 wie sonst. Aber dann mit dem Ein- und Ausbau des Kambiumschoners (sowohl vom Boden aus, als auch die einfache Version oben im Baum selbst), der Nutzung der Kurzsicherung mit Positioner und dem Klettern am umlaufenden Seilsystem mit Lockjack Sport bzw. Klemmknotentechnik, das ist schon ne ganz andere Hausnummer. Dazu dann die Bewegung im Außenbereich der Krone und im Feinastbereich, das ist eine ganz andere Welt als das normale aufsteigen am Fixseil und loggen von nem PET-Ling oder so.
Die Rettung eines verletzten Kletterers stand natürlich auch auf dem Programm, ebenso die Benutzung der Handsäge für den Baumschnitt. Hinzu kamen auch einiges an Theorie-Unterricht für Baumbeurteilung, Baustellenabsicherung, Materialkunde und Knotenkunde.
So kam es dann, dass ich nach Feierabend nur ein einziges Mal noch genug Lust dazu hatte meine eigene Kletterausrüstung für einen T5 im Ort auszupacken, den Rest der Woche gabs nur “normale” Caches, weil ich mich nicht mehr fit genug fühlte um alleine als One-Man-Show einen T5 Klettercache zu machen.
Gestern war dann erst eine schriftliche Theorie-Prüfung angesagt und anschließend die parktischen Teile wie Rettung, Arbeitsklettern und die Knotenkunde. Nach erfolgreicher Absolvierung bin ich nun stolzer Besitzer des SKT-A Zertifikates und überlege ob ich mich in dieser Richtung weiter bilden werde (Baumschnitt etc., es reicht ja nicht aus nur zu wissen wie man klettert, man sollte ja auch wissen was man bei einem Baum abschneiden kann/darf/soll) um mich in dem Zweig beruflich auszutoben.
Wobei ich auch noch die Idee habe den SZT Level 1 bei der KSE zu buchen, dann hab ich die Baumkletterei und die Industriekletterei, mal schauen.
So, dann mal hier noch ein paar Eindrücke von meiner Kurswoche:
unsere BRD-Challenge-Tour
wir sind wieder zurück von unserer Challenge-Tour, erfolgreich
wir hatten beschlossen als “Mini-Flitterwochen” eine etwas andere Tour zu machen und haben uns die “16 Bundesländer an einem Tag” – Challenge vorgenommen, in Kombination mit Berlin als Endstation und gleichzeitigem Kurzurlaub in Berlin für 2 Tage und Besuch meiner Schwester dort (studiert ja in Berlin Tiermedizin).
Also ging es erst mal los mit der Vorplanung welche Wegführung wohl die praktischste ist bei Startpunkt Saarland und Endpunkt Berlin und das Durchkreuzen aller 14 Bundesländer dazwischen.
So war dann mit Mapsource, Google Earth und der Autobahnkarte von Wikipedia eine Route gefunden und die POocket Querys wurden erstellt.
Los ging es dann um 00:01 beim ersten Cache der Tour, einem Drive-In bei Homburg, kurz vor der Grenze zum nächsten Bundesland Rheinland-Pfalz. So sind wir dann durch die ganzen Bundesländer gegurkt, waren irgendwann morgens im tiefsten Osten der Republik in Sachsen am frühstücken an ner Raststätte und sind dann den Bogen wieder zurück weiter oben durch Niedersachsen, NRW, wieder Niedersachsen bis Bremen, wo wir uns dann als Cache keinen einfachen Drive-In ausgesucht haben, sondern dort natürlich die Letterbox am Bahnhof gesucht haben. Wirklich eine super Kiste
Nach ner kurzen Stärkung beim ansässigen Fast Food Dealer im Bahnhof ging es dann weiter Richtung Hamburg, allerdings mit einem Umweg wegen ner Vollsperrung der A1 dank Unfall….dies hat uns schon ne Menge Zeit gekostet, dann das Routing unseres Navis quer durch Hamburg (klar, sehenswert, aber bei Zeitdruck schon etwas stressig) und so ging es dann das letzte Stück durch Mecklenburg-Vorpommern und BRandenburg bis zu unserem Hauptziel: Berlin.
Dort haben wir dann gegen 22:35 den letzten Cache geloggt, direkt zwischen Alexanderplatz und Einkaufszentrum Alexa
Mission accomplished.
Dann gins nach den gut 22 Stunden Fahrt erst mal ne typische Berliner Currywurst essen bevor wir uns im Hotel erst mal aufs Ohr gelegt haben nach der anstrengenden Fahrt.
Am nächsten Tag ging es dann mit den typischen Touri-Plätzen los bis wir uns mittags mit meiner Schwester getroffen haben und gemeinsam noch den einen oder anderen Cache gesucht haben. Hier besonders erwähnenswert für Berlin-Touristen finden wir ja einmal den Multi “Jolle sein Milljöh” und den Tradi “Touristic-Spot: Hackesche Höfe“, wobei der Multi schon eher an ne Letterbox rankommt und der Tradi mal ne richtig geile Versteckvariante bietet (nix für klein gewachsene).
Dann weiter die üblichen Plätze wie Brandenburger Tor, Reichstag etc. erkundet und n paar weitere Caches gemacht.
Samstag Vormittag dann noch in Wedding was kleines gesucht und meine Schwester soweit mit dem Geocaching-Fieber infiziert, dass sie nun auch unter die aktiven Cacher gegangen ist und bereits während unserer Heimfahrt ne MMS mit ihrem ersten selbst gefundenen Cache eintrudelte
Auf der Rückfahrt gab es dann noch n paar Zwischenstopps, erst der obligatorische T5-Statistikpunkt für unsere Reise: Betonmast 113 und dann ging es zu dem ältesten und somit auch ersten Cache Deutschlands: GC77 Germanys First. Anschließend noch fix die beiden Challenge-Caches für alle 16 Bundesländer eingesammelt, einmal den mit Zeitbegrenzung und natürlich auch den ohne die Zeitbegrenzung, wenn beide schon in der gleichen Kante liegen…..
Und dann nix wie nach Hause zurück, dank Mistwetter und einigen Baustrellen hat die Rückfahrt dann auch gute 10 Stunden gedauert und der blöde Mietwagen schluckt ja so viel Sprit wie mein alter E30…..ich hab hier Tankstellenquittungen von über 350€ herum liegen….also ein Kia ceed Benziner ist irgendwie net wirklich sparsam wenn man mehr als 120km/h fährt……naja, aber angenehmer für die weite Strecke mit Tempomat und Klima als der alte e30 und der kleine Fiesta…..
So, dann schauen wir mal was die nächste Herausforderung an Challenge-Cache wird…..und in unserem Oktober-Urlaub werden wir zu 99% eine komplette Woche nach Berlin reisen, damit wir auch n bissl mehr erkunden können, 2 Tage reichen da ja bei weitem nicht aus…..
just married…
so, wir haben es geschafft
Am Montag war ja der große Tag für unser Projekt4711
Nach dem Standesamt ging es ja wie geplant zu einem Hochzeitsfotoshooting der Kategorie T5 und es sind ganz nette Fotos dabei herausgekommen, ich bin wohl noch ne Weile mit Bearbeitung beschäftigt…..
was kommt nun? Projekt0815?
Ich tippe ja eher mal auf Projekt81
Grotte St. Barbe die Vierte
gestern war es nun soweit, gemeinsam mit Jörg vom Team Blumis-Blackhawks übernahm ich ein weiteres Mal die Rolle des “Cave-Guide” für den grandiosen Earth-Cache “Grotte St. Barbe” in Luxemburg im Müllerthal.
Dies wurde dann meine 4. Befahrung eben jener grandiosen Höhle und wird nun denke ich vorerst die letzte gewesen sein, mal schauen ![]()
Ein wenig hat sich geändert seit der letzten Befahrung, denn das sehr hilfreiche Stahlseil im “Eingangsbereich” (falls man diese enge Spalte so nennen kann
) ist gerissen und baumelt munter und völlig nutzlos in der Spalte herum.
So hieß es dann improvisieren und kucken wie wir nun alle 4 da hinein kommen ohne den Eingang zu verstopfen.
Hat aber gut geklappt und so konnten wir unsere Befahrung fortsetzen. Der Rest des Weges lief dann mittlerweile wie am Schnürchen, auch der Aufstieg an der Stelle mit dem Seil der G.S.L. (dieses Mal übrigens die Beschriftung gesehen mit der Jahreszahl 2005, hängt also schon n Weilchen da) klappt mittlerweile ruckzuck sozusagen.
So haben wir also unsere Befahrung im Eiltempo durchgezogen und waren dann nach gerade einmal knappen 4 Stunden wieder am Ausgang, was dieses Mal aber eine Weile dauerte da es hier etwas umständlicher wurde mit dem Verlassen der Höhle als bei den früheren Besuchen, schließlich fehlt ja nun das Stahlseil.
Aber auch das konnten wir dann mit etwas Improvisation erfolgreich meistern und mit den Jungs aus dem Münsterland welche uns von außen beobachtet hatten noch ein bissl plaudern.
So, dann mal hier noch die Fotos von der neuen Kopflampe die ich dann nun in der Höhle testen konnte und immer noch schwer begeistert bin von der Leuchtkraft. Abgesehen von der neuartigen Schaltweise für die Dimm-Funktion bin ich immer noch zufrieden mit dem neuen Spielzeug, aber das hab ich ja bereits in meinem Testbericht geschrieben.
Testbericht der neuen Led Lenser H14 Kopflampe
da ist er endlich, der Nachfolger für die beliebte Led Lenser H7 (bzw. H7R) Kopflampe aus dem Hause Zweibrüder Optoelectronics: die neue Led Lenser H14 Kopflampe.
Ich selbst nutzte ja bisher 2 Led Lenser H7 (eine für mich und eine für dobine) und bin was die Leuchtleistung angeht mit der H7 recht zufrieden gewesen. Die Bedienung mit dem stufenlosen Schieberegler am Batteriefach hinten für die Leuchtkraft sowie die Möglichkeit den Lichtstrahl zu fokussieren fand ich richtig klasse bei der H7.
Nun habe ich ein Testexemplar der neuen Led Lenser H14 hier und werde einen kurzen Testbericht präsentieren und das Nachfolgemodell vorstellen mit Vergleich zur Vorgängerlampe und ein paar Beamshots mit anderen Lampen.
Technische Daten des Herstellers:
| Gewicht | 348 g |
| Lumen | 210 lm |
| Batterien | 4x AA 1,5V |
Fangen wir mit dem ersten Eindruck an:
wow, ist ganz schön groß geworden die neue H14. Im Vergleich zur H7 ist die Lampe ein gutes Stück gewachsen, hat ein wesentlich größeres Batteriefach und wird nun von 4 AA Zellen angetrieben anstelle von 3 AAA Zellen. Logischerweise fällt das dann größer aus, aber auch wesentlich “massiver” verarbeitet. Bei einer meiner H7 habe ich das Problem, dass ein Teil der Führung für das Kopfband abgebrochen ist und seither das Batteriefach “herumbaumelt”, sehr unschöne Sache und bedingt durch recht dünnes Plastik. Hier werd ich mit der H14 keinerlei Probleme mehr bekommen, die Halterung bzw. Durchführung für das Band ist sehr massiv ausgeführt und wird diesmal denke ich das ganze Lampenleben halten und auch was einstecken können.
Weiterhin gibt es nun nicht nur ein Kopfband durchgehen horizontal um den Kopf/Helm, Led Lenser hat der Lampe noch ein zusätzliches Band in der Mitte spendiert zur Fixierung. Macht einen ganz passablen Eindruck.
Also gleich mal die Lampe auf den Kletterhelm montiert, passt einwandfrei.
Kommen wir nun zur Bedienung der Lampe:Was mir als erstes aufgefallen ist als verwöhnter H7-User sind 2 große Unterschiede bei dem neuen Flaggschiff:
1. es ist kein Schieberegler am Batteriefach für die stufenlose Dimm-Funktion
2. die Bedienung des Advanced Focus Systems erfolgt nicht durch eine Drehbewegung wie bei der H7 sondern wie bei den normalen Led Lenser Lampen durch vor- und zurück schieben des Lampenkopfes.
Die stufenlose Dimm-Möglichkeit vermisse ich irgendwie, an die hatte ich mich sehr gewöhnt und finde hier bei einer Kopflampe den Taster-Schalter am Batteriefach etwas gewöhnungsbedürftig wenn man nicht immer mit 100% Power die Nacht zum Tag machen möchte. Hier gibt es wie bei der Led Lenser M7R zum Beispiel verschiedene Modi zum durchklicken durch die Microcontroller-gesteuerte Smart Light Technology. Wenn man die Lampe als reine Kopflampe bewertet, würd ich sagen dass hier weniger gleich mehr gewesen wäre. Denn bei einer Kopflampe brauch ich weder SOS, Strobe oder Blink-Modus. Jedoch kann die Lampe ja durch mitgeliefertes Zubehör auch als Fahrradlampe, Tischlampe, Gürtellampe etc. genutzt werden, hier sind diese Funktionen evtl. interessant. Jedoch als reine Kopflampe hätte mir eine stufenlose Dimm-Funktion per Schieberegler am besten gefallen, das herumtasten und klicken hält unter Umständen unnötig auf.
Bei dem zweiten Punkt, der Bedienung des Advanced Focus System hatte ich als erstes befürchtet, dass dann der Lampenkopf wenn man ihn nach vorne schiebt einem dann beim los lassen die Lampe gegen die Stirn bzw. den Helm knallen lässt, ist ja schließlich ein Gummiband
Aber das funktioniert nach meinem Praxistest wunderbar. Kleine Umgewöhnung von der H7, aber klappt gut.
Was mir weiterhin sehr positiv aufgefallen ist gegenüber der H7 ist die möglichkeit den Lampenkopf vertikal abzuklappen. Hier ist ein wesentlich massiverer und qualitativ hochwertiger scheinender Mechanismus verbaut worden der mit deutlich hörbarem Klickton in verschiedenen Winkeln einrastet. Gefällt mir so richtig gut.
Kleines praktisches Gimmick ist auch eine LED direkt neben dem Schalter am Batteriefach hinten, der beim einschalten der Lampe durch eine farbige LED den Batteriestatus anzeigt, sodass man abschätzen kann wann es Zeit wird die Ersatzbatterien einzupacken.
Aber kommen wir nun zur Hauptdisziplin für eine Lampe, dem Leuchtkraftvergleich ![]()
Eigentlich hatte ich geplant zusammen mit Jörg wieder eine Tour in die Grotte St. Barbe nach Luxemburg zu machen und ein paar Vergleichs-Beamshots zu schießen, aber da dies terminlich nicht klappt in den nächsten 2 Wochen mussten wir improvisieren, so sind wir also zu einem anderen schönen dunklen Ort gefahren und haben die Led Lenser H14 mal in den Ring geschickt gegen meine gemoddete 10W Mag Lite, die Jetbeam Jet-III M und die Led Lenser M7R.
Hier hat sich die neue H14 sehr gut geschlagen wie wir finden und kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Macht enorm viel Licht, die Focussierung klappt wunderbar und passt astrein auf den Helm.
Aber seht selbst:
Led Lenser H14, unfokussiert und fokussiert:
nun meine gemoddete 10W Mag Lite mit SSC P7 LED:
weiter gehts mit der JetBeam Jet-II M:
und zum Abschluss noch die Led Lenser M7R, unfokussiert und fokussiert:

Mein Fazit:
Die neue H14 braucht sich nicht zu verstecken und macht wirklich viel Licht ins Dunkel. Ich bin schon gespannt wie sie sich in der Höhle schlagen wird, aber hab keine Bedenken dass wir an Lichtmangel leiden werden
Wer sich noch näher über die Lampe informieren will: Hier gehts zur Produktseite beim Hersteller.
































